Aktivitäten im Kreisverband

Lehrfahrt zur Straußenfarm nach Memming bei Hofstetten und

zum Hanfbauern Rottenkolber nach Moorenweis am 11.10.2025

 

Wie vereinbart, startete die Halbtagesfahrt nach Memming um 8.30 in Herrsching am Bahnhof und führte über Andechs nach Starnberg und weiter nach Gilching, wo wir die restlichen Teilnehmer aufgenommen haben.

In Memming besichtigten wir den Hof der Familie Wiedemann. Die Familie betreibt neben der Viehzucht auch eine Straußenfarm, hat sich sehr auf diesem Gebiete spezialisiert und ist reich an Erfahrung. Wir erfuhren, dass ein ausgewachsener Hahn bis zu 150 kg wiegen kann, in der Stunde bis zu 70 km laufen kann und in ein Straussenei 20 – 25 Hühnereier passen. Trotzdem hat ein Straußenei genauso viel Cholesterin wie ein Hühnerei. Das Gehirn ist etwa so groß wie eine Haselnuss. Die Straußen fressen Steine für eine bessere Verdauung, da sie keine Zähne zum Beissen haben.

Das Fleich ist dunkel wie Rindfleisch, hat kaum Cholesterin und Fett, ist jedoch ganz zahrt und saftig. Ein Strauß kann bis zu 70 Jahre alt werden, bei der Familie Wiedemann werden sie jedoch ab 2 Jahre geschlachtet, da diese nicht von der Zucht, sondern vom Verkauf leben und das Fleich nach 2 Jahren durch die Geschlechtsreife nicht mehr so gut schmeckt. Ein Hahn hat immer mind. 2 Frauen, manchmal bis zu fünf und kann auch mal sehr aggressiv werden. Nach einem ausgiebigen Einkauf ging es weiter nach Weil zum Landgasthof Probst, wo wir ein ausgiebiges Mittagessen einnahmen.

 

Von dort aus fuhren wir weiter zum Salabaur, die Familie Rottenkolber in Moorenweis.

Der Salabaur befindet sich seit vielen Generationen im Besitz der Familie und ist ein kleinbäuerlicher Betrieb. Er hat sich u.a. auf alte Getreidesorten, auf ausgefallene Rinder und auf Hanf spezialisiert. Die Pinzgauer Rinder verbringen den ganzen Sommer auf den saftigen Weiden rund um Purk. Die Pinzgauer Rasse war früher das meistverbreitete Rind im Hoheitsgebiet der Österreich-Ungarischen Monarchie. Den Namen verdanken sie dem gleichnamigen Salzburger Bezirk Pinzgau. Dort wurden sie im Jahr 1846 erstmals als eigene Rinderrasse beschrieben. Inzwischen zählt das Pinzgauer Rind als erhaltenswürdiges Kulturgut. 

Ebenso grasen auf den Weideflächen die Tauerschecken-Ziegen. Diese gehören zu einer hochgefährteten Haustierrasse, deren Bestand durch besondere Bemühungen weniger Idealisten gerettet wurde. In der Herde befindet sich ein Bock mit dem Namen „Guru“, 

welchen man auch auf den Produktetiketten sehen kann.

Der Salabaur hat sich ganz dem ökologischen Ackerbau verschrieben. Von alten Getreidesorten bis hin zu Hanf gedeiht hier alles harmonisch im Einklang der Natur. Die Biozertifizierte Qualität spürt man mit jedem Bissen, auch im selbstgebackenen Brot und Kuchen. Aus den alten angebauten Getreidesorten ohne oder in Verbindung mit Hanf werden zahlreiche Lebensmittel hergestellt. Für den Käse wird Bio-Kuhmilch verwendet, zusammen mit Hanfblättern zu Hanf-Kräuter-Käse und mit Hanfnüssen zu Hanf-Nuss-Käse verarbeitet. 

Dieser Hanf ist jedoch ohne berauschende Wirkung.

Nach Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, teilweise mit Hanfnüssen, traten wir gegen 17.30 die Heimfahrt an.

 

 

Lehrfahrt nach Füssen und in den Kreislehrgarten

           Oberallgäu in Sulzberg am 31.05.2025

Wir fahren um 8.00 Uhr vom Bahnhof Nord in Starnberg mit dem Bus von Ammersee Reisen nach Füssen (bei Einstieg in Herrsching bitte mir vorher Bescheid geben).

 

Der Kreisverband Starnberg lädt zu einer gärtnerischen Lehrfahrt nach Füssen ein. 

Füssen ist eine Stadt in Bayern, Deutschland, die im Süden an Österreich grenzt. Im gotischen Hohen Schloss ist die Städtische Gemäldegalerie untergebracht. Im Museum der Stadt Füssen, das sich im Benediktinerkloster St. Mang befindet, wird unter anderem die Geschichte des Füssener Lauten- und Geigenbaus dokumentiert. Südöstlich der Stadt liegen das romantische Schloss Neuschwanstein und das Schloss Hohenschwangau. Auf dem nahe gelegenen Tegelberg gibt es ein Skigebiet, eine Seilbahn mit Panoramablick und eine Sommerrodelbahn.

Füssen hat lt. Stand 31.12.2023 16.072 Einwohner und liegt auf 808 m Höhe.

In Füssen machen wir eine geführte Stadtbesichtigung. Wir werden in 2 Gruppen aufgeteilt. Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden.

 

Anschließend gehen wir in Füssen zum Mittagessen.

 

Nach dem Mittagessen steigen wir wieder in den Bus und fahren nach Sulzberg, um uns dort den 6000m² großen Schau- und Lehrgarten des Kreisverbandes Oberallgäu anzuschauen. 

Wir erhalten eine Führung, welche ca. 1 Stunde dauert, wobei jede Menge Sitzbänke für evtl. nicht so mobile Gäste vorhanden sind. 

 

Nach der Führung bleibt noch Zeit für eine Kaffeepause. Es gibt eine große Auswahl an hausgemachten Torten und Kuchen auf der Terrasse oder im Lehrgartencafe.

Die Preise dort sind sehr besucherfreundlich, da sich der Lehrgarten die Finanzierung damit sichert. 

 

Gegen 17.00 Uhr machen wir uns auf die Heimfahrt nach Starnberg.